Lust auf Dein Auslandssemester?

Im Rahmen Deines dualen Studiums bei uns, hast Du die Möglichkeit auf ein Auslandssemester. Hier unterstützen wir Dich natürlich gern bei der Findung und Organisation! Damit Du einen ersten Eindruck bekommst, was Dich erwartet und wo unsere dual Studierenden schon waren, haben wir hier Berichte für Dich bereitgestellt.


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  • Name: Benjamin
  • Alter: 26
  • Auslandssemster: Chile
  • Studiengang: Wirtschaftsingenieurwesen

Was waren damals die Gründe dafür, dass Du Dich für ein Duales Studium entschieden hast?

Nach meiner Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann, die ich im Januar 2017 erfolgreich abgeschlossen habe, hatte ich den Wunsch, ein Studium zu beginnen. Da ich weiterhin für REYHER tätig sein wollte, war dies im Rahmen eines dualen Studiums möglich. Zusätzlich hatte ich vor meiner Ausbildung ein Semester an einer staatlichen Hochschule verbracht, an der mir häufig der Praxisbezug fehlte. Daher habe ich mich ganz bewusst für ein duales System, welches Theorie und Praxis verbindet, entschieden.

Warum hast Du Dich für diesen Studiengang entschieden?

Durch den praktischen Teil der Ausbildung konnte ich mir technisches Wissen aneignen. Auf der anderen Seite vermittelte mir die Berufsschule notwendiges wirtschaftliches Grundverständnis. Da ich mich für beides begeistern konnte, war das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens die logische Konsequenz.

Wie bist Du auf REYHER als Ausbildungsunternehmen gekommen?

Ein ehemaliger Mitschüler von mir hat mir REYHER als Ausbildungsunternehmen empfohlen.

Du hast 2019 dein 5. Semester als Auslandssemester an der Universidad del Desarrollo in Chile verbracht. Warum hast Du Dich für ein Semester in Chile entschieden?

Im Rahmen des dualen Studiums ist es Pflicht, eine dritte Fremdsprache zu belegen. Da ich keinen Spanischunterricht in der Schule hatte, waren dies meine ersten Erfahrungen mit benannter Sprache. Im Auslandssemester wollte ich Gelerntes vertiefen, weshalb die Wahl früh auf ein spanischsprachiges Land fiel. Chile, zu dem Zeitpunkt sicherstes Land in Südamerika, konnte sich dann aufgrund der größeren Entfernung zu Deutschland gegen Spanien durchsetzen.

Welche Eindrücke und Erfahrungen hast Du aus dieser Zeit für Dich mitgenommen?

Um über meine Eindrücke und Erfahrungen zu sprechen, ist es notwendig, politische Hintergründe zu erläutern. Während meines Aufenthaltes in Chile (Ende Juli – Mitte Dezember 2019), begannen Anfang Oktober schwere politische Proteste im Land, die die soziale Ungleichheit im Land als Auslöser hatten. Da die Proteste nicht ausschließlich friedlich verlaufen sind, kam es in der Folge zur Verhängung des Ausnahmezustandes, zu Ausgangsbeschränkungen und zum Ausfall von Präsenzstunden in der Universität, welche fortan über Videotelefonie weitergeführt wurden. Meine Erfahrungen in Chile stellen daher nicht unbedingt die Regel dar. Grundsätzlich war es sehr aufregend in einer anderen Kultur zu leben, die sich definitiv von der europäischen / westlichen Kultur abgrenzen lässt. So kann ich das chilenische Volk als sehr hilfsbereit, kontaktfreudig und herzlich beschreiben. Es war ein besonderes Erlebnis eine neue Sprache zu lernen und mithilfe dieser neue Kontakte zu knüpfen. Chile bietet unglaublich schöne Orte zum bereisen. Aber auch politisch konnte ich Eindrücke sammeln: So wurde mir bewusst, welchen Stellenwert Errungenschaften wie eine Kranken- oder Arbeitslosenversicherung haben.

Was war Dein persönliches Highlight während Deines Auslandsaufenthaltes?

Ich habe im Auslandssemester meine Freundin kennengelernt, mit der ich weiterhin zusammen bin. Daneben ist eine Reise nach Patagonien zu nennen. Definitiv eines der schönsten Orte, die ich bisher sehen durfte. In der Universität habe ich zwei Innovationskurse besucht, die mir weiteren Aufschluss darüber liefern konnten, wo meine berufliche und akademische Laufbahn hinführen soll.

Würdest Du dieses Auslandssemester und die Hochschule Universidad del Desarrollo in Chile empfehlen?

Diese Frage muss vor dem Hintergrund der politischen Unruhe betrachtet werden. Grundsätzlich war ich mit dem Kursangebot, den Dozenten und dem Aufbau der Kurse sehr zufrieden. Mit dem Umstieg auf Videotelefonie hat die Qualität des Unterrichts leider abgenommen, da dies vor Corona-Zeiten für alle Neuland war. Technikaffine Dozenten konnten dabei deutlich besseren Unterricht umsetzen, als Dozenten, die damit Probleme hatten. Sollte man einen Auslandsaufenthalt in Chile in Erwägung ziehen, sollte man sich aber darauf einstellen, in Gruppenarbeiten mit Chilenen sehr viel Eigenleistung einzubringen, da sich diese i.d.R. nicht vor dem Abgabetag mit Aufgaben auseinandersetzen. Wenn ich die politischen Unruhen aus meiner Betrachtung ausklammere, würde ich das Auslandssemester empfehlen. Die Betreuung ausländischer Studenten an der Universität war exzellent: So hatte jeder Studierende einen festen chilenischen Ansprechpartner, der ihm bei Fragen weitergeholfen hat. Dozenten pflegen einen näheren Kontakt zu Studenten als in Deutschland, wodurch man sich sehr schnell eingewöhnen kann und sich willkommen fühlt.

Wie hast Du Dir den Auslandsaufenthalt finanziert?

Aus Erspartem und meinem Gehalt, das mir während des Aufenthaltes weiter überwiesen worden ist.

Und noch einmal zurück zu Deinen Tätigkeiten bei REYHER. Was waren für Dich die interessantesten Aufgaben, die Du im Unternehmen bereits übernommen hast?

Im Rahmen meiner Tätigkeit in der Konfektionierung habe ich aktiv in der Planungsphase eines Projektes zur Neugewinnung eines Großkunden mitwirken können. Daneben konnte ich während meiner Ausbildungszeit (Ausbildung + Studium) an weiteren Projekten teilnehmen, die mir positiv in Erinnerung geblieben sind: Druck des Abpackbeleges als DIN-A4-Blatt, Aufbau einer Ersatzteilverwaltung für Elemente unserer Fördertechnik und einige weitere Prozessoptimierungen.

Und im Gegenzug dazu, wie ist Dein Tag an der NORDAKADEMIE?

Der Tag an der Nordakademie beginnt i.d.R. (nicht in Corona-Zeiten) mit dem Fahrtweg nach Elmshorn. Vorlesungen fangen normalerweise um 09:15 Uhr an und theoretisch vermitteltes Wissen kann anschließend in Laborveranstaltungen praktisch vertieft und angewendet werden. Hervorzuheben ist das entstehende Netzwerk aus Studenten, die allesamt praktische Erfahrungen aus ihren Ausbildungsbetrieben vorweisen können. So entsteht eine Gemeinschaft, in der man sich bei Problemen unterstützt und gemeinsam lernt. Natürlich übersteigt der Kaffeekonsum in Vorlesungszeiten bei weitem die Norm.


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  • Name: Lea
  • Alter: 21
  • Auslandssemster: Lettland
  • Studiengang: Betriebswirtschaftslehre

Was waren damals die Gründe dafür, dass Du Dich für ein Duales Studium entschieden hast?

Ich habe mich für ein Duales Studium entschieden, da dies die Möglichkeit bietet Theorie und Praxis vereinen zu können. Die Nordakademie bietet einem dabei eine sehr gute akademische Ausbildung, welche durch die Praxiserfahrung im Unternehmen erweitert wird.

Warum hast Du Dich für diesen Studiengang entschieden?

Ich habe mich für den Studiengang Betriebswirtschaftslehre entschieden, da dieser viele interessante Tätigkeitsfelder vereint. Außerdem habe ich großes Interesse an den Bereichen Wirtschaft und Mathematik, welche umfangreich im Studium gelehrt werden. 

Wie bist Du auf REYHER als Ausbildungsunternehmen gekommen?

Ich bin durch meinen Nachbarn auf Reyher als Ausbildungsunternehmen gekommen. Dieser ist langjähriger Mitarbeiter im Unternehmen und hat mich die Möglichkeit eines Dualen Studiums bei Reyher aufmerksam gemacht.

Du hast 2019 Dein 5. Semester als Auslandssemester an der Turiba in Lettland verbracht. Warum hast Du Dich für ein Semester in Lettland entschieden?

Durch verschiedene Infoveranstaltungen der Nordakademie und durchweg positiven Erfahrungsberichten höherer Semester bin ich auf die Turiba aufmerksam geworden. Besonders das angebotene Kursprogramm hat mich sehr angesprochen. Außerdem wollte ich gern einen Auslandsaufenthalt in einem Erasmus+ Programm machen.

Welche Eindrücke und Erfahrungen hast Du aus dieser Zeit für Dich mitgenommen?

Aus meinem Auslandsaufenthalt habe ich durchweg positive Eindrücke mitgenommen und viele spannende Erfahrungen sammeln können. Lettland und besonders Riga sind sehr spannend und kulturell doch sehr unterschiedlich im Vergleich zu Deutschland. Durch das Erasmus+ Programm entschieden sich viele europäische Studenten für ein Semester in Riga. So hatte man die Möglichkeit viele neue Kontakte zu knüpfen und verschiedene Kulturen genauer kennenlernen zu können.

Was war Dein persönliches Highlight während Deines Auslandsaufenthaltes?

Zu meinen persönlichen Highlights zählen die vielen Reisen, die ich an den Wochenenden unternommen habe. Unter anderem ging es nach Tallinn, Vilnius und St. Petersburg. Mein absolutes Highlight war ein Trip nach Lappland und die dortige Husky-Schlittenfahrt.

Würdest Du dieses Auslandssemester und die Hochschule Turiba in Lettland empfehlen?

Ein Auslandssemester in Riga und besonders an der Turiba kann ich sehr empfehlen.

Wie hast Du Dir den Auslandsaufenthalt finanziert?

Den Aufenthalt habe ich mir mittels meinem normalen Gehalt und mithilfe der Erasmus+ Förderung finanziert.

Und noch einmal zurück zu Deinen Tätigkeiten bei REYHER. Was waren für Dich die interessantesten Aufgaben, die Du im Unternehmen bereits übernommen hast?

Im Unternehmen konnte ich bereits die verschiedensten Abteilungen durchlaufen und dabei verschiedene Aufgaben übernehmen. Gerade diese Abwechslung macht den Arbeitsalltag bei REYHER so interessant.

Und im Gegenzug dazu, wie ist Dein Tag an der NORDAKADEMIE?

An der Nordakademie haben wir Vorlesungen in festen Gruppen von knapp 30 Studenten. Der Campus in Elmshorn ist wirklich schön und die Gebäude und Ausstattungen sehr modern. So herrscht insgesamt eine sehr gute Lernatmosphäre. Meist hat man von 9 bis 16 Uhr Vorlesungen.

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